Seminar des LK Physik im Kerschensteiner Kolleg


Der Leistungskurs Physik nahm vom 25. bis zum 28. Januar 2000 an einem Seminar des Kerschensteiner Kollegs in München teil. 
Das Kolleg ist eine Einrichtung des Deutschen Museums und bietet vor allem Fortbildungskurse für Lehrer und Studenten, in einzelnen Fällen auch für interessierte Schüler an. 
Die Teilnehmer waren im Deutschen Museum untergebracht und konnten so bequem die einzelnen Vorträge und Führungen erreichen.

Das Programm war sehr interessant und abwechslungsreich und bot Einblicke in unterschiedlichste Bereiche von Naturwissenschaft und Technik.

Bei einem Führungsvortrag in der Abteilung Kraftmaschinen wurde den Teilnehmern auf sehr anschauliche und kurzweilige Weise die Entwicklung von der Muskelkraft zum Verbrennungsmotor nahegebracht.

Einer der Höhepunkte war die Erklärung und Vorführung des Zeiss - Rasterelektronenmikroskops. Neben verschiedenen Präparaten von Einzellern und anderen mikroskopischen Objekten konnte man auch vor Ort vergoldete Haare von Schülern in unglaublicher Vergrößerung bewundern und vergleichen. Nebenbei wurde dabei auch das Bärtierchen im Lichtmikroskop gezeigt und das Rastertunnelmikroskop vorgestellt.
In der Abteilung Papier erfuhren wir alles über die Herstellung von Papier und konnten am Schluss selbstgeschöpftes Büttenpapier mit nach Hause nehmen.

Am Abend durften dann die Teilnehmer noch selbst einige interessante physikalische Versuche aus Geschichte und Gegenwart im Studienlabor des Kerschensteiner Kollegs durchführen.
Die Anleitungen und Erläuterungen dazu bekamen wir von Professor Dr. Jürgen Teichmann, dem Chef des Kollegs.

Den Abschluss des Seminars bildete eine Führung durch die unterirdische Abteilung Bergbau mit interessanten Informationen zur Geschichte des Bergbaus. Zwischen den Programmpunkten blieb noch Zeit, sich selbständig mit den verschiedenen Abteilungen des Deutschen Museums auseinanderzusetzen. Die eindrucksvolle Vorführung in der Hochspannungsabteilung und ein Besuch des Zeiss-Planetariums werden sicher nicht so schnell vergesen. Trotzdem war die einhellige Meinung, dass man auch in diesem intensiven Seminar längst nicht alles gesehen hat und das Museum unbedingt bald wieder besuchen muss.

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