|
Fahrt der 11. Klassen nach Colmar (11.7.04-16.7.04) Es begab sich an einem schönen Sonntagmorgen, dass sich 67 junge und motivierte Schüler auf eine Abenteuerreise ins wilde Frankreich machten. Nach der anfänglichen Müdigkeit wurden die Schüler beim ersten Stopp in Karlsruhe langsam lebendig. Dies zeigte sich einerseits in den Referaten, die gehalten wurden, andererseits in der Lust mancher Schüler Tauben fangen zu wollen (gell Ben !!).
Nach der Ankunft in der Jugendherberge in Colmar waren die Schüler erst etwas von den schlichten Bedingungen enttäuscht.
Diese Enttäuschung verflog jedoch schnell, als am ersten Abend der „Kennenlern-Rundgang“ durch Colmar folgte und die Schüler ihre „Gaststadt“ näher kennen lernen durften. Nach einer kurzen Nacht, fiel es dem einen oder anderen schwer sich am nächsten Morgen aus dem Bett zu quälen, und frühstücken zu gehen. Um neun Uhr machte man sich auf den Weg in die Innenstadt Colmars um den Isenheimer Altar, der im „Unterlinden Museum“ steht, zu bewundern. Am Abend folgte eine Weinprobe, die jeder auf seine Weise verarbeitete (gell Möhre!!). (Anmerkung: Der französische Wein ist sehr gut, fängt aber schnell an zu wirken!) Am Dienstag machte sich der gesamte Jahrgang wieder auf Frankreich zu erkunden. Diesmal war das Ziel die Bibliothek in Schlettstadt, die aber, trotz der super Organisation, geschlossen war und somit nicht besichtigt werden konnte. Deshalb machte man sich auf den Weg die „Haut-Koenigsburg“ zu besichtigen. Diese Burg wurde von Wilhelm II. von 1900-1908 restauriert und birgt einige Tücken. (Anmerkung: Die Stufen sind unterschiedlich hoch, so ist so manche Schülerin gestolpert!)
Insgesamt war es ein schönes Erlebnis an der deutsch-französischen Geschichte teilzunehmen. Auch am nächsten Tag machten wir uns derer kundig.
Diesmal bestiegen die Schüler den Hartmannsweilerkopf, ein Schlachtfeld des ersten Weltkrieges, und waren nicht nur von der Aussicht beeindruckt, sondern wurden auch von der Ansicht der vielen Kriegsgefallenen in eine andächtige Stimmung versetzt.
Auch durch Herr Kelchs sehr mitreißend formulierte Berichte waren die Schüler in den geschichtlichen Bann gezogen.
Vor der Rückfahrt besichtigten wir noch das Automuseum in Mülhausen.
Am Donnerstag Morgen machte man sich, mit zwei Stunden Verspätung, auf um nach Straßburg zu fahren.
Um halb acht Uhr abends sind wir dann relativ müde nach Colmar zurückgekehrt. Zwischen zehn und elf Uhr durften wir nochmals den guten französischen Wein, der uns spendiert wurde, genießen. Zum Zählappell um halb zwölf waren alle Schüler wieder gut behütet zurück und sind wieder einmal müde ins Bett gefallen. Am Morgen des Freitag herrschte große Aufbruchstimmung und man freute sich auf die Heimfahrt um abends gut erholt auf der Kinderzeche zu erscheinen. Alles in allem möchten wir uns, im Namen aller Schüler, herzlich bei den begleitenden Lehrkräften für ihre Geduld und Toleranz bedanken. Außerdem geht ein herzliches Dankeschön an die Schulleitung, die uns diese lehrreiche und sehr schöne Fahrt ermöglichte. Die Klassenfahrt war für jeden eine große Bereicherung und alle hatten ihren Spaß. Stefanie Müller (Fatze), 11c |