Bildung für eine nachhaltige Entwicklung
Auswertung der "Ideenbörse"

Vorgehensweise:

Information der Klassensprecher in einer SMV-Versammlung mit Vorstellen des Klassenbriefes "Fit für die Zukunft"; Klassensprecher als Sekundärmultiplikatoren informieren und motivieren ihre Klassen und geben die Ideenbörsen zum festgelegten Termin ab. Die Schüler sollten darauf ihre Ideen und Vorschläge zusammen mit ihren Namen aufschreiben.

Ergebnisse: 

Das schwächste Glied der Info-Kette sind die Klassensprecher, die a) die Klassen über Inhalte und Ziele oft dürftig informiert haben und b) den Abgabetermin nicht eingehalten haben. Von zwei Klassen und der K12 fehlen die Rückmeldungen.

Die Umfrage fiel im Ganzen erfreulich aus. Wie zu erwarten war, waren auch anonyme mehr oder weniger witzige Vorschläge dabei ("gar keine Schule spart am meisten Energie") :-) bzw. es gab Vorschläge, die nicht der Zielsetzung entsprachen.

Alternative: Direkte Information der Klassen durch die Lehrer (Tandem) ist sicherlich effektiver, aber mit viel Zeitaufwand verbunden (Jahrgangsstufen zusammenfassen!)

Ideen der Schüler:

Sinnvolle Vorschläge (rund 120 bei rund 650 Schülern) wurden bei der Auswertung in verschiedenen Schwerpunkten zusammengefasst.

  1. Sauberkeit (bes. herumstehende Flaschen, Abfall -> Ordnungsdienst, Räumaktionen)
  2. Wasserverbrauch (tropfende Wasserhähne, automatische Abschaltung -> Kontrolle, regulierbare Spülung, Regenwasserzisterne)
  3. Heizung (Lüftung, Fensterdienst, Isolation, Regulationsmöglichkeiten (bei uns ein großes Problem))
  4. Stromverbrauch (bes. Abschalten des Gang- und Toilettenlichts während der Unterrichtsstunden, Energiesparlampen, Einschränkung des Projektoreinsatzes)
  5. Mülltrennung und -vermeidung (Ordnungsdienst, Verpackungsreduzierung, Pfand auf Flaschen)
  6. Schulisches Zusammenleben (Drängeln u.s.w.)
  7. Sonstiges (Solaranlage, Recyclingpapier, weniger Kopien, Fahrradfahren, umweltverträgliche Reinigungsmittel)

Zusammenfassung: 

Die klassischen Umweltthemen liegen damit im Interesse der Schüler an der Spitze, Verbesserungswünsche zum schulischen Zusammenleben wurden kaum gemacht.

Die meisten Vorschläge kamen aus der fünften, sechsten und dann wieder aus der neunten und besonders in der zehnten Jahrgangsstufe. Die 7. und 8. Jgst. zeigte eindeutig mäßiges Interesse (Pubertät?).

Ausblick: 

Da das Projekt "Energiesparschule" schon viele Vorschläge abdeckt, soll im nächsten Schuljahr versucht werden, die Vorschläge zu anderen Schwerpunkten (bes. Sauberkeit der Schule, Wasserverbrauch) in AKs o.ä. praktisch umzusetzen.

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