Projekt Energiesparschule
Presse

Artikel in der Schülerzeitung
HERMES Ausgabe 2000

Energie ist unser Leben

Das erkannte auch die Klasse 8a, die sich unter Anleitung ihres Klassenlehrers Herrn Horlacher zu einem Projekt bereit erklärte. Dabei sollen vor allem die Schüler zum bewußten Energiesparen animiert werden, indem in fast allen Klassenzimmern Infotafeln an die dort so oft unnötig betätigten Lichtschalter und deren Folgen erinnern.

Ein fast noch größeres Problem stellen die Heizanlagen in den Klassenräumen dar. Sie können in den seltensten Fällen manuell betrieben werden, und haben somit einen massiven Energieverbrauch zur Folge. Doch nicht nur dies. Da die Heizung im Sommer nicht abgestellt werden kann, bis auf den Verzicht des kompletten Heizsystems, führt sie zusätzlich zu überheizten Räumen. Deshalb planen die Schüler der Klasse 8a eine Umfrage bei Lehrern und Mitschülern zum Raumtemperaturempfinden.

Das große Problem dabei ist allerdings die Erneuerung der 30 Jahre alten Heizanlagen, die wohl in nächster Zukunft unumgänglich sein wird, aber viel zu teuer ist und dennoch mit Hilfe von Investitionen seitens des Schulträgers in Betracht gezogen werden kann.

Weiterhin will man einen Antrag beim Landratsamt für Photovoltaik (Energie aus Sonnenstrahlen) an unserer Schule stellen, bei dessen Durchsetzung der in der FLZ erschienene Artikel bestimmt helfen wird.

Beim Projekt der achten Klasse stehen auch Wochengangsmessungen auf der Checkliste ganz oben. Sie werden monatlich von einer Gruppe von Schülern ausgeführt und in einem Säulendiagramm veranschaulicht. Diese Graphiken werden auch Teil der Ausstellung zum Modellversuch Energiesparschule, die von der AK – Schulgestaltung organisiert wird sein.

Bis es allerdings soweit ist, hoffen wir auf Mithilfe aller Klassen, die ihre Vorschläge zur Verbesserung bei der "Ideenbörse" (initiiert von Herrn Krenig) zum Ausdruck bringen können.

Dass das Interesse besteht, sieht man an den Einfällen, die schon abgegeben worden sind und denen hoffentlich noch viele folgen werden.

M. Jotz
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