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eine KinderOper Aus Theresienstadt (1943) Text: Adolf Hoffmeister Musik: Hans Krása
Eine Inszenierung des Gymnasiums Dinkelsbühlim Konzertsaal/Spitalhof
Premiere: 25. 7. 2006, 19 Uhr26. 7., 27. 7. 2006, jeweils 19 Uhr
Bilder von Proben und Aufführungen
Der Hintergrund: Die Kinderoper
Brundibár wurde 1938 vom jüdischen Komponisten Hans Krása für einen Wettbewerb
in der damaligen Tschechoslowakei verfasst. Die Uraufführung musste jedoch
heimlich in einem jüdischen Waisenhaus stattfinden, weil die Nationalsozialisten
den Juden alle öffentlichen Aktivitäten untersagt hatten.
Die Handlung: Die Geschwister
Aninka und Pepicek haben Sorgen: Ihr Vater ist tot und ihre Mutter ist krank.
Frische Milch würde ihr helfen, sagt der Arzt. So gehen die Geschwister auf den
Markt, um Milch zu holen. Doch die Kinder haben kein Geld und ohne Geld gibt
ihnen der Milchmann nichts. Da sehen Aninka und Pepicek wie der Leierkastenmann
Brundibár mit seiner Musik die Erwachsenen in seinen Bann zieht. Sie singen und
tanzen und werfen ihm viele Münzen zu. Da die Kinder erkennen, dass man mit
Musik auch Geld verdienen kann, beschließen sie, es auf diese Weise zu
versuchen. Sie singen ein Lied, aber niemand bemerkt sie, denn ihre Stimmen sind
zu schwach, um gegen den Leierkasten anzukommen – außerdem vertreibt der böse
Brundibár sie, da er keine Konkurrenz duldet. Als die Nacht hereinbricht,
trösten ein Hund, eine Katze und ein Spatz die traurigen Kinder. Sie versprechen
ihnen zu helfen und gemeinsam kommen sie zu der Erkenntnis: Wenn viele Kinder
gegen Brundibár antreten, können sie ihn besiegen.
Ausführende: Unterstufenchor
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