|

„Musikalische Erziehung ist ein wesentlicher
Bestandteil ganzheitlicher Bildung. Die regelmäßige Beschäftigung mit
Musik fördert nachhaltig die kognitive, ästhetische und motorische
Entwicklung der Kinder und Jungendlichen und erzeugt im
außermusikalischen Bereich einen deutlichen Kompetenzgewinn hin zum
„konstruktiven, engagierten und reflektierenden Bürger“ (PISA 2000,
Zusfg. S. 25). Deshalb muss es ein gemeinsames Anliegen unserer
Gesellschaft sein, möglichst allen Kindern und Jugendlichen einen
vertieften Zugang zu musikalischer Bildung durch Musikunterricht und
aktives Singen und Musizieren anzubieten.“
Bayer. Staatsministerium f. Unterricht u. Kultus u. Bayer.
Staatsmin. f. Wissenschaft, Forschung u. Kunst 2005
Wer singt oder ein Instrument spielt, erlernt
eine zweite Sprache. Die Sprache der Musik...durchbricht Mauern der
Vereinsamung, sie verbindet Menschen miteinander. Der Musizierende übt
sich auch in Konzentrationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen und
Ausdauer. Er erwirbt sich einen Lebensrhythmus, der ihm hilft, die
eigene Persönlichkeit zu entfalten. ... Die musisch-kulturelle Bildung
weckt schöpferische Kräfte des Menschen im intellektuellen und
emotionalen Bereich, stellt Wechselbeziehungen zwischen diesen
Fähigkeiten und Kräften her. Ich möchte deshalb alle Erzieher, Eltern
und Pädagogen ermutigen, daran zu denken, dass die kulturelle und
musische Bildung der ihnen anvertrauten jungen Menschen nicht zu kurz
kommen darf; ich meine die kreative, spielerische Betätigung des
Menschen, aus der menschliche Wärme und innere Sicherheit wachsen.
Dabei spielt Musik eine große Rolle. ... Die wichtigste Voraussetzung
für ihr Gelingen ist gewiss aber der Beitrag der Schulen. Sie müssen
die Grundlage für alle spätere musische und kulturelle Betätigung
schaffen ... darum versäume ich in diesem Zusammenhang nie, warnend
auf den in den letzten Jahrzehnten stetig darbenden Musikunterricht an
unseren Schulen hinzuweisen. Wenn wir einschlafen lassen, was da an
Potential vorhanden ist, dann sägen wir an dem Kreativitätsast, auf
dem wir alle miteinander sitzen.“
Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog
„Den größten Akzent, den ich in Zukunft, in den
nächsten Jahren unserer Regierung setzen möchte, ist eine Förderung
vor allem des Musikunterrichts an der Schule. Der Musikunterricht ist
nach Aussagen aller Kenner ins Hintertreffen geraten. Ich halte das
für hoch problematisch.“
Ehemaliger Beauftragter für Angelegenheiten der Kultur und der
Medien Dr. Michael Naumann
„Wer Musikschulen schließt, gefährdet die innere
Sicherheit.“
Bundesinnenminister Otto Schily
"Wer in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen
die musische Erziehung vernachlässigt, muss sich nicht wundern, wenn
kaltherzige, brutale Charaktere dabei herauskommen. ... Ich bin ja
sehr dafür, dass jedes Kind einen Zugang zum Computer hat, aber
vielleicht wäre es auch gut, wenn jedes Kind einen Zugang zu einem
Musikinstrument hätte!”
(Spontaner Beifall aller Abgeordneten im Deutschen Bundestag)
Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) in der Debatte über Anträge
gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt im Deutschen
Bundestag am 30.03.2001
„Die drei Säulen der Bildungspolitik sind:
Chancengleichheit, Qualitätssicherung und Eigenverantwortung.“
Bundeskanzler Gerhard Schröder
„Lasst uns dafür sorgen, dass in unseren
Wohnungen und in unseren Schulen gesungen und Musik gemacht wird, auf
dass die Nachwachsenden lernen, daran Freude zu haben. Er wird Zeit
für jene Sprache, die unsere Seele ohne Umwege erreicht.“
Altbundeskanzler Helmut Schmidt
"Ich habe selbst das Glück gehabt, als Kind im
Violinspiel unterrichtet zu werden und viele Jahre musiziert zu haben.
Welche Wirkung das für meine Persönlichkeitsentwicklung gehabt hat,
will ich vorsichtshalber nicht beurteilen. Ganz sicher aber hat es mir
einen anderen Zugang zur Musik verschafft, der mein Leben seitdem
bereichert. Deshalb habe ich auch bei meinen vier Kindern - mit
unterschiedlichem Erfolg - auf musikalische Unterrichtung großen Wert
gelegt. So hoffe und wünsche ich, dass Ihre Aktion den nötigen Erfolg
haben wird."
Dr. Wolfgang Schäuble, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU)
"Den größten Akzent, den ich in Zukunft, in den
nächsten Jahren unserer Regierung setzen möchte, ist eine Förderung
vor allem des Musikunterrichts an der Schule.
Der Musikunterricht ist nach Aussagen aller Kenner ins Hintertreffen
geraten. Ich halte das für hoch problematisch."
Dr. Michael Naumann, ehemaliger Kulturminister, Mitherausgeber der
ZEIT
"Musik ist in hervorragender Weise geeignet, die
kognitiven Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern und
durch eine emotionale Komponente zu ergänzen. Die Beschäftigung mit
musikalischen Strukturen schärft das analytische Denkvermögen. Nicht
von ungefähr sind viele Musiker zugleich auch gute Mathematiker.
Durch das gemeinsame Musizieren werden wichtige Eigenschaften wie
Disziplin, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein auf eine
selbstverständliche Art und Weise eingeübt. Wie der Sport sollte daher
auch die Musikerziehung von Anfang an fester Bestandteil der
schulischen Erziehung sein"
Peter Hintze, Europapolitischer Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion
"Bei allen sinnvollen Forderungen nach einem
stärkeren Technikbezug im Unterricht und der Schulung von Kindern und
Jugendlichen im Umgang mit computergestützten Arbeitsmitteln, darf die
Formung des Geistes und der Persönlichkeit durch Kunst, Musik und
Literatur und andere Bereiche in der Tat nicht zu sehr in den
Hintergrund geraten. Denn eines ist klar: Technik ersetzt niemals
Innovation, Kreativität und Phantasie.
Lassen Sie mich Ihren Ausführungen über den Zusammenhang von
Musikerziehung und Intelligenz, Kreativität und Sozialkompetenz noch
einen anderen Gedanken hinzufügen: Musik und Musizieren machen Spaß! -
ein Aspekt, der mir doch gerade im Umgang mit Kindern sehr wichtig zu
sein scheint."
Dr. Werner Hoyer, Mitglied des Deutschen Bundestages (FDP),
Staatsminister a.D.
"In einer Zeit, in der scheinbar nur noch
Rationalität, Pragmatismus und Spezialistenwissen einen hohen
gesellschaftlichen Stellenwert genießen, ist es dringend geboten, den
Menschen als Sozialwesen wieder in den Mittelpunkt zu rücken. Dazu
gehört unbedingt die Musikerziehung. Optische und akustische
Wahrnehmung, das heißt individuelles Erleben und Empfinden sind sicher
ein sehr wichtiges Faktum bei der Persönlichkeitsentwicklung junger
Menschen"
Ulrike Mehl, Umweltpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
"Die vorliegenden Ergebnisse der großen
Langzeitstudie über die Bedeutung der Musikerziehung bei Kindern im
Grundschulalter belegen eindrucksvoll, was wir schon immer mehr oder
weniger lautstark behauptet haben: Das aktive Musizieren - ob
solistisch oder in der Gruppe - fördert soziale Kompetenz, Kreativität
und Intelligenz. Dieser jetzt auch empirisch belegte Sachverhalt
stimmt zuversichtlich und lässt hoffen, dass sich die Erkenntnis Bahn
bricht, dass musikalische Erziehung integraler Bestandteil der
Lehrpläne an den Schulen ist und nicht schmückendes Beiwerk, das zum
allergrößten Teil ebenso gut eingespart werden könnte. Die Aktion
"Intelligent mit Musik" greift genau an dieser Stelle ein und - so ist
ihr zu wünschen - fördert die Durchsetzung dieser Erkenntnis."
Dr. Nobert Lammert, Kultur- und medienpolitischer Sprecher der
CDU/CSU- Bundestagsfraktion
"Der Musikunterricht an den allgemein bildenden
Schulen ist ein wichtiger Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen
lernen können, sich aktiv und bewusst mit Musik auseinander zu setzen.
Entscheidend für die grundlegende Einstellung zur Musik sind jedoch
auch schon die musikalischen Erfahrungen, die ein Kind im Kindergarten
und im Vorschulalter im Rahmen der Familie, der vorschulischen
Erziehung und in der Musikschule machen kann. [...]
Die Musikschularbeit ist eine kulturell, sozial und politisch wichtige
Aufgabe. Das Musizieren und Singen vermittelt Fähigkeiten wie
Sensibilität, Kreativität, Flexibilität, Toleranz und
Kooperationsfähigkeit. Neben diesen Schlüsselqualifikationen fördert
die Musikschularbeit durch das gemeinsame Handeln den sozialen Aspekt
sowie die Chancengleichheit für Begabte aller sozialer Schichten."
Ute Wormland, Parlamentarische Referentin im Niedersächsischen
Landtag (SPD)
"Der Beitrag der Musikpädagogik zur
Persönlichkeitsbildung kann meines Erachtens nicht hoch genug
eingeschätzt werden. Wir müssen möglichst vielen jungen Menschen den
Zugang zum aktiven Musizieren eröffnen. Leider wird der musischen
Erziehung in und außerhalb der Schule eine nicht allzu hohe Priorität
gegeben. Mit dem Ziel der Persönlichkeitsförderung verbindet sich im
Übrigen auch das wichtige Ziel der Weitergabe eines einzigartigen
Kulturerbes, der Musik."
Gerald Weiß, Mitglied des Deutschen Bundestages, Staatssekretär a.D.
(CDU/CSU)
"Die Studie zeigt eindrucksvoll auf, dass
frühzeitige musikalische Erziehung Intelligenz, Sozialverhalten und
schulische Leistung fördert und damit letztlich der Entfaltung der
Humanität Raum gibt. Musik und Musizieren leisten so einen
entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft."
Christian Wulff, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen
Landtag
"Dass Sie mir das Taschenbuch "Kinder optimal
fördern - mit Musik" mit Ihrem Brief an die Hand geben, freut mich
dreifach: Den Abgeordneten des Bayerischen Landtags, der beide Ohren
offen hat, wenn es darum geht, die ganzheitliche Bildungspolitik im
Freistaat weiter zu entwickeln, den ausgebildeten Pädagogen, der
seinen fachlichen Ursprung nie leugnet, und den ehrenamtlichen
Präsidenten der Bayerischen Blasmusik."
Dr. Thomas Goppel, Mitglied des Bayerischen Landtages,
Generalsekretär der CSU
"Es hat sich gezeigt, dass Menschen, die in
irgendeiner Form selbst Musik machen, wie Sie zutreffend feststellen,
eine deutlich größere physische Belastbarkeit und ein stabileres
Sozialverhalten aufweisen. Auch scheint nachgewiesen, dass ein
Zusammenhang zwischen Musikalität und der Entwicklung der Intelligenz
besteht. Aus diesen positiven Aspekten ergibt sich für den Staat ein
vitales Interesse, möglichst viele Menschen möglichst früh an die
Musik heranzuführen."
Rosalie Kulzer, Ministerialrätin der Bayerischen Staatskanzlei
"Ich teile Ihre Meinung, dass Musikerziehung an
den Schulen, aber auch außerhalb in einer Vielzahl von
Laienmusikgruppen, die von Ihnen genannte positive
Persönlichkeitsentwicklung fördert. Deshalb ist es auch mir ein
Anliegen, der Musikausbildung den gebührenden Stellenwert
einzuräumen."
Josef Miller, Bayerischer Staatsminister für Landwirtschaft und
Forsten (CSU)
"Der Stellenwert des Unterrichtsfaches Musik ist
für mich unbestritten, aus diesem Grunde versucht das Land
Schleswig-Holstein den Bereich Musikerziehung durch
Schirmherrschaften, Veranstaltungen und gezielte Lehrereinstellung zu
fördern, wo es möglich ist."
Ina Held, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und
Kultur des Landes Schleswig-Holstein
"Als Sonderschullehrer und Leiter der
Frühberatungsstelle weiß ich sehr gut, wie wichtig die Einbeziehung
der Musik für die Förderung der Kinder ist und begrüße die bundesweite
Kampagne Intelligent mit Musik. Selbstverständlich unterstütze ich
diese Aktion und werde mich auch künftig für eine verstärkte
Musikerziehung einsetzen."
Wolfgang Staiger, Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg (SPD)
"... Musikpraktische Aktivitäten leisten einen
wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und fördern außerdem
die motorische Koordination, die sprachliche Bildung und die
Konzentrationsfähigkeit der Kinder. Durch gemeinsames Tun ermöglicht
die Musikerziehung in besonderer Weise soziales Lernen. Die
Beschäftigung mit der Musik anderer Länder und Kulturen trägt zur
Toleranz gegenüber fremden und zur Identifikation mit den eigenen
Traditionen bei."
Dr. Gisela Meyer, Ministerialrätin im
Bayrischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus
"Auch ich teile Ihre Meinung, dass die
Musikerziehung einen entscheidenden Beitrag zur
Persönlichkeitsentwicklung der Kinder leistet und dass leider die
positiven Wirkungen und Effekte der musikalischen Erziehung in den
Schulen nicht voll ausgeschöpft sind.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern viel Erfolg bei Ihrer
bundesweiten Kampagne Intelligent mit Musik und werde mich bei
entsprechender Gelegenheit für eine verstärkte Musikerziehung
einsetzten."
Jutta Appelt, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen (CDU)
Nach oben |